Geschichte

Die Antoniuskapelle

Der Wallfahrsthügel auf dem Lauberberg

Die Prophzeiung:
„Es wird eine Zeit kommen, wo die Weibsbilder wie Mannsbilder herumlaufen, Eisenungeheuer durch das Land brausen, die Wägen ohne Zugtiere fahren und Riesenvögel mit den Menschen durch die Luft fliegen!“

Diese Prophezeiung soll von der Seherin „Sybille Weis“ (d.h. weiße Frau) stammen, die auf dem Lauberberg unweit ihre Ruhestätte hat. Inwieweit ihre Prophezeiung und Aussagen wirklich von ihr ausgesprochen wurden, kann leider heutzutage nicht mehr nachgeprüft werden. In jedem Fall ist die Gestalt dieser adligen und mystischen Frau, die auf dem Schloß zu Ailsbach im 13. Jahrhundert gelebt haben soll, geheimnisumwittert. Man erzählte sich im Volk seit je her manch wunderliche Dinge von ihr, die von Generation zu Generation bis in die heutige Zeit weiter gegeben wurden und auch in kommende Zeiten überliefert werden sollen.

Vor ihrem Ende soll sie gesagt haben:
„Meine Leich‘ legt auf meinen Esel, lasst ihn gehen wohin er will – er wird mich zur Antonius-Kapelle tragen, begrabt mich so nahe an ihr.“

Am stärksten ist die Erinnerung an die weiße Frau, wenn im Sommer anlässlich des Antoniusfestes tausende Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung zum hochgelegenen Lauberberg pilgern. Nach der Andacht findet ein kleines volksfestartiges Treiben statt. Da verbreitet sich der Duft nach fränkischen Leckereien und traditionellen Getränken, während gemütlich zusammen sitzt und feiert.

Die Wallfahrtskapelle wurde erstmals 1489 urkundlich erwähnt, im Lauf der Zeit aber dem Verfall Preis gegeben. Die eigentliche Geschichte beginnt erst Ende des 17. Jahrhunderts wieder. Der Höchstadter Amtmann Georg von Lauter setzte die Kapelle 1674 wieder instand, seit 1678 konnten wieder Gottesdienste gefeiert werden.

Dem Höchstadter Pfarrer Johann Philipp Hellmuth und Michael Joseph Mühlich, der ein Andachtsbuch über die Wallfahrt verfasste, war die Errichtung der Wallfahrt zu der Kapelle zu verdanken, was nicht zuletzt den konfessionellen Auseinandersetzungen geschuldet war.
Die Wallfahrtskirche wurde 1763 neu erbaut und während der Säkularisation im Jahr 1806 versteigert. Der neue Sterpersdorfer Besitzer ließ die Wallfahrtskirche1827 einreißen. Nur die Beichtkapelle blieb erhalten. 1842 erwarb diese ein Höchstadter Kaplan.
Auch heute noch finden alljährlich Wallfahrten aus der Umgebung zur Antoniuskapelle statt.

In der Nähe der Kapelle ist das von einem Eisengitter umfasste Grab der großen Seherin zu finden. Wenn die Frühlings- und Sommerblumen ring um das Grab herum erblühen und es aus den Bäumen und Büschen singt und summt, wirkt die von einer Wehrmauer umfasste heilige Stätte, wie eine Insel eine Insel des Friedens.

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Der familiengeführte Gasthof Lauberberg besteht seit 1806.
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